Aktuell befinden sich die Strecken noch in der Planung. Die unten angegebenen Distanzen, Höhenmeter und Streckenführungen stellen den aktuellen Planungsstand dar und können sich im Zeitverlauf noch ändern. Nach der Streckeninspektion werden die finalen GPX-Tracks im GBI-Profil der Teilnehmer bereitgestellt.
Tourverlauf
Tag 1: Prag (CZ) - Usti nad Labem (CZ)
Vor dem Tourhotel in Prag verabschiedet der Tourdirektor Michael Leuenberger die rund 400 Radlerinnen und Radler – voller Energie, Vorfreude und wohl auch ein klein bisschen Respekt vor den Herausforderungen der nächsten Tage.
Die Etappe wechselt immer wieder zwischen leicht wellige Streckenabschnitten und ganz flachen Teilen. Wir treffen bei Kralupy zum ersten (und letzten) Mal die Moldau und überqueren sie auf einer altersschwachen Brücke. Bei Roudnice nad Labem treffen wir wieder auf den Fluß, der mittlerweile Elbe heißt und fahren bis zum Etappenziel weitestgehend in direkter Ufernähe. Wir erreichen nun Terezín, eine ehemalige Festungsstadt, wo sich heute bedeutende Gedenkstätten des zweiten Weltkriegs befinden. Hinter Litoměřice verändert sich die Landschaft spürbar, denn wir durchqueren das České středohoří, eine reizvolle Hügellandschaft mit vulkanischen Kegeln, grünen Tälern und spektakulären Ausblicken.
Track 2 macht heute zwei Schlenker. Der erste führt ab Kralupy nad Vltavou in einer westlichen Schleife bis nach Roudnice an der Elbe und trifft dort wieder auf Track 1. Ein zweiter Abstecher führt uns in die Hügel des České středohoří mit grandiosen Ausblicken in das böhmische Becken.
Streckencharakter: wellig - perfekt zum Einrollen
Tag 2: Usti nad Labem (CZ) - Limbach-Oberfrohna (D)
Der zweite Tag beginnt beeindruckend: Die ersten 23 Kilometer fahren wir entlang der Ausläufer des Erzgebirges. Bei Hrob geht es dann unmittelbar hoch in die Berge. Auf den nächsten 9 Kilometern sind etwa 500 Höhenmeter zu bewältigen. Auf der anstehenden Abfahrt überqueren wir die Grenze nach Deutschland und fahren durch das schöne Muldental bis nach Mulda. Auf dem nun folgenden Abschnitt durch den Süden Sachsens bis Chemnitz rollen wir durch wellige Kulturlandschaften, es erwarten uns aber noch zwei Hügel von ca. 150 Höhenmetern, bevor wir die letztjährige Kulturhauptstadt Europas erreichen. Von hier ist es nun nicht mehr weit – und im GBI-Camp in Limbach-Oberfrohna erwarten uns kühle Getränke, gutes Essen und eine gesellige Atmosphäre.
Anstatt zunächst an den Ausläufern geht es für Track 2 zu Beginn der Etappe auf direktem Weg in die Berge. Bei Mikulov treffen sich beide Tracks wieder und der Rest der Etappe wird auf der gleichen Strecke zurückgelegt.
Streckencharakter: bergig - die Königsetappe
Tag 3: Limbach-Oberfrohna (D) - Apolda (D)
Heute geht’s durch sanft geschwungenen sächsischen und thüringischen Hügellandschaften. Ein rhythmischer, wohltuender Radtag. Hinter Ronneburg durchfahren wir das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau. In Gera bietet sich ein Kaffeestopp für die Teams an, bevor wir weiter durch das wunderschöne Thüringen fahren. Ab Hartmannsdorf befahren wir für die nächsten 30 km einen perfekt asphaltierten Bahnradweg, auf dem Radfahren viel Spaß macht. Wir umfahren Jena im Norden und nachdem wir den Fluß Lache überquert haben, geht es zum letzten Anstieg des Tages, der uns noch von der charmanten Glockenstadt Apolda trennt, wo das Camp bereits auf uns wartet.
Track 2 biegt bei Gera von der regulären Strecke Richtung Süden ab. Hier warten noch einige vielversprechende Hügel auf die Fahrer sowie zum Teil recht wenig bewohnte Gebiete, bevor der Zusammenschluss mit Track 1 östlich von Jena erfolgt und der Rest wieder gemeinsam befahren wird.
Streckencharakter: hügelig - ein stetiges Auf und Ab
Tag 4: Apolda (D) - Leinefelde (D)
Thüringen zeigt sich heute von seiner ursprünglichen, ländlichen Seite. Kleine Orte, viel Natur, Felder und Wälder – eine Etappe, um den Teamspirit richtig zu geniessen. Die ersten Kilometer führen uns über moderate Hügel, dann wird die Strecke flacher und angenehm. Ab Sömmerda folgen wir ein Stück dem Lauf der Unstrut. Auf der zweiten Tageshälfte, wird es dann etwas welliger und mit mehr Höhenmetern, bevor wir das Etappenziel in Leinefelde erreichen.
Nach dem Verpflegungspunkt biegen die Track 2 Fahrer nach Norden ab und überqueren die Thüringische Hochebene, bevor sie das Camp erreichen.
Streckencharakter: hügelig - ein Tag zum Geniessen
Tag 5: Leinefelde (D) - Volkmarsen (D)
Heute ist der Tag der Flußradwege. Wir starten auf dem Leineradweg und treffen schon nach kurzer Fahrt auf das idyllische Heilbad Heiligenstadt und passieren kurz darauf die Landesgrenze nach Niedersachsen. Hinter Arenshausen verlassen wir die Leine und es ist nur ein kurzes Stück über Land, bevor wir bei Witzenhausen auf die Werra treffen. Wir begleiten sie den Rest ihres Weges bis nach Hann. Münden, wo sich die Werra und Fulda zum Fluß Weser vereinigen. Natürlich liegt der Weserstein, der diesen Zusammenschluß dokumentiert, auf unserer Route. Jetzt folgen wir der Fulda noch ein Stück, aber dann ist Schluß mit der Flußromantik. Der anstrengendere zweite Etappenteil steht bevor. Es geht nun ständig Hoch und Runter und wir sind froh, unser Ziel in der Nähe von Volkmarsen zu erreichen.
Bei Arenshausen folgt Track 2 zunächst weiter der Leine, um vor Göttingen in den Naturpark Münden zu fahren. Der Hohe Hagen mit fast 500 m Höhe ist der Höhepunkt der heutigen Etappe, bevor wir in Hann. Münden am Weserstein wieder auf Track 1 treffen.
Streckencharakter: hügelig - mit Natur pur
Tag 6: Volkmarsen (D) - Hagen (D)
Der längste Tag der Tour! Eine echte Challenge – aber natürlich nicht ohne Unterstützung. Ab dem Nutrition Point bietet ein Shuttlebus allen müden Beinen eine Mitfahrgelegenheit.
Wir erreichen bereits kurz nach dem Start die Region Sauerland mit ihren grünen Hügeln. Und diese Hügel halten uns auch bis Brilon mit ihren vielen An- und Abstiegen mächtig auf Trab. Direkt zum Etappenstart und hinter Marsberg geht es auf jeweils 3 km über gut befahrbare Schotterwege. Ab Brilon folgen wir der Möhne flußabwärts und treffen nun auf den Möhnesee. Wer hier in einem der vielen Cafes keine Rast macht, ist selber Schuld. Wir überqueren den Stausee und nun geht es durch den Wald nach Arnsberg. Immer wieder treffen wir zwischendurch auf kleinere Flüsse, die sich ihren Weg zwischen den Hügeln des Sauerlands bahnen. Über Iserlohn führt unser Weg schließlich nach Hagen. Hier steht die letzte gemeinsame Camp-Nacht an – traditionell emotional, ein bisschen wehmütig, aber voller Vorfreude auf den großen Zieleinlauf.
Der heutige Track 2 ist nicht wirklich anspruchsvoller als Track 1. Allerdings umgeht dieser die Schotterpassagen von Track 1 und ist somit evtl. eine gute Wahl, falls es regnerisch sein sollte oder für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, und lieber ausschließlich auf Asphalt fahren möchten.
Streckencharakter: sehr hügelig - ein unvergesslicher Tag im Sattel
Tag 7: Hagen (D) - Düsseldorf (D)
Der letzte Tag – traditionell begleitet mit viel Stolz auf das Geschaffte, Vorfreude auf die anstehende Gruppenfahrt und die Welcomeparty und Wehmut, das alles bald vorbei sein wird.
Zunächst durchqueren wir die Stadt Hagen und folgen der Ennepe durch das gleichnamige Tal bis Gevelsberg. Von hier ist es nicht mehr weit nach Wuppertal und wir rollen auf der Nordbahntrasse, einer ehemaligen Bahntrasse, ohne Autoverkehr fast durch die ganze Stadt. Allerdings ist auf der Bahntrasse mit recht viel Freizeitverkehr zu rechnen und es gibt auch Tunnel, so dass Licht am Fahrrad heute Pflicht ist!! Nun wird es noch mal ein klein wenig hügelig, bevor wir das Neandertal erreichen – ein Name, den jeder kennt, aber viele bestimmt noch nicht durchfahren haben. Ab hier begleitet uns die Düssel bis in die nach ihr benannte Landeshauptstadt. Der Moment, in dem wir nach Düsseldorf einrollen und die Stadt einmal komplett durchqueren, ist für jeden Teilnehmer ein Gänsehaut-Moment.
Track 2 verlässt schon kurz hinter Hagen die reguläre Strecke und macht einen Schlenker ins Bergische Land, bevor bei Wuppertal wieder Track 1 erreicht wird.
Am Vodafone Campus erwartet uns diesmal eine besonders große Willkommensparty: Eine Liveband, gratis Essen & Getränke, Familien, Freunde, Vodafone-Mitarbeitende – und besondere Gäste wie der CEO von Vodafone Deutschland und der Oberbürgermeister von Düsseldorf.
Nach vielen Jahren endet die GBI Europe Tour erstmals wieder zuhause – ein emotionales Highlight, das niemand so schnell vergessen wird.
Streckencharakter: wellig - schön entspannt zum Abschluss der Tour
Track 1
Empfohlen für alle Fahrradtypen. Die Strecken verlaufen auf asphaltierte Strassen und Wegen. Falls nicht asphaltierte Teilstücke enthalten sind, so sind diese gut fahrbar (auch mit schmalen Rennradreifen).
Track 1 ist i.d.R. kürzer und weniger anspruchsvoll als Track 2.
Track 2
Empfohlen für Rennräder, aber auch mit allen anderen Fahrradtypen fahrbar. Die Strecken verlaufen auf asphaltierte Strassen und Wegen. Falls nicht asphaltierte Teilstücke enthalten sind, so sind diese gut fahrbar (auch mit schmalen Rennradreifen).
Die Strecke ist i.d.R. länger und anspruchsvoller (hinsichtlich der Höhenmeter) als Track 1.